Products description
Kegel-Objekt mit einem breiten Halsstreifen Renate Müller by Hermann-Coburg
Merkmale:
- "Retrospektive Renate Müller" 60 Jahre Spielzeug und Design"
W 4120
Wertvolles Einzelstück aus dem HERMANN Familien-Archiv "Rupfentiereund Rupfen-Objekte von Renate Müller"
Made in Germany
Name: Kegel-Objekt mit einem breiten Halsstreifen
Archiv-Einzelstück: aus dem HERMANN-Familien-Archiv um 1968
Produkt-Kategorie: Rupfentiere und Rupfen-Objekte von Renate Müller
Einzel-Nummer: W 4120
Entwurf und Design: 1968 Original-Design Renate Müller als"therapeutisches Spielzeug" für Kindereinrichtungsstättenund für den Export
Herstellungszeitraum: ca. 1968 bis ca. 1990
Herstellungsort: Firma H. Josef Leven, Sonneberg/Thüringen, demelterlichen Betrieb von Renate Müller. Nach der Zwangs-Verstaatlichungdes Betriebs 1972 wurde die Firma H. Josef Leven umbenannt in "VEBTherapeutisches Spielzeug" und in den Spielwaren-Verbund der DDR "VEB Sonni"integriert. Renate Müller blieb als Spielzeug-Designerin in derFirma tätig und überwachte dort die Herstellung ihrer Rupfentiereund Rupfenobjekte.
Edition: nicht limitiert, nicht nummeriert, jedoch konnten aufgrund der inder DDR herrschenden permanenten Material-Knappheit nur Kleinst-Auflagenhergestellt werden.
Anmerkung: Never-Come-Back
Da der VEB Betrieb Sonni nach der Wende aufgelöst wurde und RenateMüller aufgrund der mit der Herstellung verbundenen Kraftanstrengungselbst auch nichts mehr herstellt, wird es die Rupfentiere und Rupfenobjektevon Renate Müller im freien Verkauf nicht mehr geben.
Modellart: nicht gegliedert
Größe-Höhe: Höhe: 53 cm = 21 inches - Durchmesser-Boden24 cm = 9 ½ inches
Material: Rupfen-Material aus Zuckersäcken, verarbeitet mit rotem Lederteilals Hut
Schmuck: mit einem 4,5 cm = 1 ¾ inches breiten Halsring aus rotem Leder
Besonderheit: mit einem Trage-Henkel am Hut. Aufgrund der in der DDR herrschendenMaterial-Knappheit, wurden die Kegel teilweise auch ohne Tragegriff gefertigt
Gesicht: Augen und Mund aus blauen und roten aufgeklebten Leder-Punkten
Füllmaterial: massiv und standfest gestopft mit Holzwolle
Gewicht: 1 kg
- size: 53 cm / 11,5 inch
- Edition: Archiv piece
Retrospektive Renate Müller
60 Jahre Spielzeug und Design
Renate Müller gilt als die bedeutendste Künstlerin fürSpielzeuggestaltung der letzten 60 Jahre. Ihre "Rupfentiere" und "Rupfen-Objekte"haben Weltgeltung und werden auf dem internationalen Weltmarkt zuHöchstpreisen gehandelt. Ihre "Rupfen-Schildkröte", die RenateMüller als "therapeutisches Spielzeug" 1968 zusammen mit ihrer damaligenLehrerin Helene Häusler auf der Kunstfachschule in Sonneberg entworfenhatte und dann im elterlichen Betrieb "H. Josef Leven" in Sonneberg hatherstellen lassen, gilt neben dem "Kegelspiel", "Nilpferd" und "Nashorn"als eine ihrer ersten Kreationen.
Die weltweite Bedeutung von Renate Müller als Künstlerin fürSpielzeuggestaltung zeigt sich auch darin, dass einige ihrer "Rupfentiere"und "Rupfen-Objekte" in die Sammlung für zeitgenössische Kunstdes "Museum of Modern Art" (MoMA) in New York aufgenommen und dort unterdem Thema "Century of a child" ausgestellt wurden.
Nach ihrem Abitur studierte Renate Müller Mitte der 1960er Jahre Kunstund Design an der Sonneberger Fachschule für angewandte Kunst, an derauch schon unsere Großmutter Hilde Hermann, die spätere Ehefrauvon Max Hermann, 1914 studierte. Die Fachschule war gegründet worden,um den Hersteller-Firmen der Sonneberger Spielzeugindustrie Nachwuchs fürdie Design-Gestaltung zu sichern. Die Lehrerin von Renate Müller ander Kunst-Fachschule war damals Helene Häusler. Helene Häuslerwar insbesondere vom Kunststil des "Bauhaus" inspiriert. Einfache Formgebungund Naturmaterialien waren ihr Ideal. So brachte sie einfache Zuckersäckemit in die Schule und entwickelte zusammen mit ihrer Schülerin RenateMüller die erstem "Rupfentiere" und "Rupfen-Objekte", die formfest undstabil mit Holzwolle gestopft wurden. Die Verwendung des einfachen"Rupfen"-Materials der Zuckersäcke und die einfache Formgebung war damalsin Sonneberg, wo sich alles um hochwertige Puppen und aus Plüsch gefertigteTierfiguren drehte, eine Provokation. Helene Häusler aber ging es darum,spezielles therapeutisches Spielzeug für Kinder mit Behinderung zuentwerfen. Das Spielzeug sollte möglichst robust sein, das grobeRupfenmaterial sollte den Tastsinn behinderter Kinder fördern und diestark vereinfachte Formgebung die Fantasie anregen.
Noch während ihres Studiums hatte Renate Müller die Idee, die vonihr entworfenen "Rupfentiere" im elterlichen Betrieb "H. Josef Leven" inSonneberg/Thüringen in Serie herstellen zu lassen, die man dann erstmals1967 auf der Leipziger Frühjahrsmesse präsentierte. Schon baldwurden Auktionshäuser und Kunstgalerien auf die "Rupfentiere" von RenateMüller aufmerksam, und so entwickelten sich die "Rupfen-Objekte" vonRenate Müller vom rein "therapeutischen Spielzeug" zu gefragtenKunstobjekten, die auf nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigtwurden und heute auf dem Weltmarkt zu Höchstpreisen gehandelt werden.
Auch nach der Zwangs-Verstaatlichung des elterlichen Betriebs durch dasDDR-Regime im Jahr 1972 blieb Renate Müller weiterhin als Designerinim elterlichen Betrieb tätig, wo sie insbesondere die Herstellung ihrer"Rupfen-Objekte" überwachte. Der elterliche Betrieb "H. Josef Leven,Sonneberg" firmierte fortan unter dem Namen "VEB Therapeutisches Spielzeug"(VEB = Volkseigener Betrieb) und wurde in den Spielwaren-Verbund der DDR"VEB Sonni" integriert. Nach der Wende 1990 wurde der Spielwaren-Verbundder DDR "VEB Sonni" aufgelöst und Renate Müller gründete jetztunter ihrem eigenen Namen ihre eigene Werkstatt, wo sie ausschließlichihre "Rupfentiere" herstellte und eine Vielzahl neuer Entwürfehinzufügte. Zur Zeit läuft unter dem Thema "60 Jahre Spielzeugund Design - Retrospektive Renate Müller" eine großeSonder-Ausstellung im Deutschen Spielzeugmuseum in Sonneberg, wo das Lebenswerkvon Renate Müller gezeigt wird. Die Ausstellung dauert noch bis zum19. April 2026. Übrigens - in den Vitrinen des Sonneberger Spielzeugmuseumssind auch einige alte Max Hermann Bären aus der Vorkriegszeit zu bestaunen.Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Was viele aber vielleicht nicht wissen - Renate Müller ist unsere Cousineund Tochter der Schwester unserer Mutter. Auch unsere Mutter stammt ebenfallswie die Mutter von Renate Müller aus dem Familien-Betrieb "H.Josef Leven,Sonneberg", der einst unserem gemeinsamen Großvater Friedrich Engelgehörte. So befinden sich einige Modelle aus der Feder von RenateMüller auch bei uns in Coburg in unserem Familien-Archiv von denen wirheute ein paar wenige hier in der Teddy-Fabrik vorstellen.
Übrigens ....
Auch unsere Mutter hat bereits ab den frühen 1980er Jahren füruns unter dem Namen "Die HERMANN Kindergartenfamilie" einige Tier-Figurenund Objekte aus echtem Jute-Naturmaterial entwickelt, die sich in ihrer einfachenFormgebung auf das Wesentliche beschränkten, um die Fantasie anzuregen.Wie es in unserem Katalog von 1981 heißt: "Nach medizinischenWunschvorstellungen entwickelt. Die Oberflächenstruktur des Jute-Materialseignet sich besonders dazu, das Tastvermögen des Kindes anzuregen undzu kräftigen. Als Spielzeug besonders wertvoll."
Ursprünglich als Spielidee für Kindergärten erdacht avanciertenunsere Jute-Tiere schon bald im Kunsthandel und bei Kunst-Galerien zu gefragtenKunst-Objekten.
60 Jahre Spielzeug und Design
Renate Müller gilt als die bedeutendste Künstlerin fürSpielzeuggestaltung der letzten 60 Jahre. Ihre "Rupfentiere" und "Rupfen-Objekte"haben Weltgeltung und werden auf dem internationalen Weltmarkt zuHöchstpreisen gehandelt. Ihre "Rupfen-Schildkröte", die RenateMüller als "therapeutisches Spielzeug" 1968 zusammen mit ihrer damaligenLehrerin Helene Häusler auf der Kunstfachschule in Sonneberg entworfenhatte und dann im elterlichen Betrieb "H. Josef Leven" in Sonneberg hatherstellen lassen, gilt neben dem "Kegelspiel", "Nilpferd" und "Nashorn"als eine ihrer ersten Kreationen.
Die weltweite Bedeutung von Renate Müller als Künstlerin fürSpielzeuggestaltung zeigt sich auch darin, dass einige ihrer "Rupfentiere"und "Rupfen-Objekte" in die Sammlung für zeitgenössische Kunstdes "Museum of Modern Art" (MoMA) in New York aufgenommen und dort unterdem Thema "Century of a child" ausgestellt wurden.
Nach ihrem Abitur studierte Renate Müller Mitte der 1960er Jahre Kunstund Design an der Sonneberger Fachschule für angewandte Kunst, an derauch schon unsere Großmutter Hilde Hermann, die spätere Ehefrauvon Max Hermann, 1914 studierte. Die Fachschule war gegründet worden,um den Hersteller-Firmen der Sonneberger Spielzeugindustrie Nachwuchs fürdie Design-Gestaltung zu sichern. Die Lehrerin von Renate Müller ander Kunst-Fachschule war damals Helene Häusler. Helene Häuslerwar insbesondere vom Kunststil des "Bauhaus" inspiriert. Einfache Formgebungund Naturmaterialien waren ihr Ideal. So brachte sie einfache Zuckersäckemit in die Schule und entwickelte zusammen mit ihrer Schülerin RenateMüller die erstem "Rupfentiere" und "Rupfen-Objekte", die formfest undstabil mit Holzwolle gestopft wurden. Die Verwendung des einfachen"Rupfen"-Materials der Zuckersäcke und die einfache Formgebung war damalsin Sonneberg, wo sich alles um hochwertige Puppen und aus Plüsch gefertigteTierfiguren drehte, eine Provokation. Helene Häusler aber ging es darum,spezielles therapeutisches Spielzeug für Kinder mit Behinderung zuentwerfen. Das Spielzeug sollte möglichst robust sein, das grobeRupfenmaterial sollte den Tastsinn behinderter Kinder fördern und diestark vereinfachte Formgebung die Fantasie anregen.
Noch während ihres Studiums hatte Renate Müller die Idee, die vonihr entworfenen "Rupfentiere" im elterlichen Betrieb "H. Josef Leven" inSonneberg/Thüringen in Serie herstellen zu lassen, die man dann erstmals1967 auf der Leipziger Frühjahrsmesse präsentierte. Schon baldwurden Auktionshäuser und Kunstgalerien auf die "Rupfentiere" von RenateMüller aufmerksam, und so entwickelten sich die "Rupfen-Objekte" vonRenate Müller vom rein "therapeutischen Spielzeug" zu gefragtenKunstobjekten, die auf nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigtwurden und heute auf dem Weltmarkt zu Höchstpreisen gehandelt werden.
Auch nach der Zwangs-Verstaatlichung des elterlichen Betriebs durch dasDDR-Regime im Jahr 1972 blieb Renate Müller weiterhin als Designerinim elterlichen Betrieb tätig, wo sie insbesondere die Herstellung ihrer"Rupfen-Objekte" überwachte. Der elterliche Betrieb "H. Josef Leven,Sonneberg" firmierte fortan unter dem Namen "VEB Therapeutisches Spielzeug"(VEB = Volkseigener Betrieb) und wurde in den Spielwaren-Verbund der DDR"VEB Sonni" integriert. Nach der Wende 1990 wurde der Spielwaren-Verbundder DDR "VEB Sonni" aufgelöst und Renate Müller gründete jetztunter ihrem eigenen Namen ihre eigene Werkstatt, wo sie ausschließlichihre "Rupfentiere" herstellte und eine Vielzahl neuer Entwürfehinzufügte. Zur Zeit läuft unter dem Thema "60 Jahre Spielzeugund Design - Retrospektive Renate Müller" eine großeSonder-Ausstellung im Deutschen Spielzeugmuseum in Sonneberg, wo das Lebenswerkvon Renate Müller gezeigt wird. Die Ausstellung dauert noch bis zum19. April 2026. Übrigens - in den Vitrinen des Sonneberger Spielzeugmuseumssind auch einige alte Max Hermann Bären aus der Vorkriegszeit zu bestaunen.Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Was viele aber vielleicht nicht wissen - Renate Müller ist unsere Cousineund Tochter der Schwester unserer Mutter. Auch unsere Mutter stammt ebenfallswie die Mutter von Renate Müller aus dem Familien-Betrieb "H.Josef Leven,Sonneberg", der einst unserem gemeinsamen Großvater Friedrich Engelgehörte. So befinden sich einige Modelle aus der Feder von RenateMüller auch bei uns in Coburg in unserem Familien-Archiv von denen wirheute ein paar wenige hier in der Teddy-Fabrik vorstellen.
Übrigens ....
Auch unsere Mutter hat bereits ab den frühen 1980er Jahren füruns unter dem Namen "Die HERMANN Kindergartenfamilie" einige Tier-Figurenund Objekte aus echtem Jute-Naturmaterial entwickelt, die sich in ihrer einfachenFormgebung auf das Wesentliche beschränkten, um die Fantasie anzuregen.Wie es in unserem Katalog von 1981 heißt: "Nach medizinischenWunschvorstellungen entwickelt. Die Oberflächenstruktur des Jute-Materialseignet sich besonders dazu, das Tastvermögen des Kindes anzuregen undzu kräftigen. Als Spielzeug besonders wertvoll."
Ursprünglich als Spielidee für Kindergärten erdacht avanciertenunsere Jute-Tiere schon bald im Kunsthandel und bei Kunst-Galerien zu gefragtenKunst-Objekten.
Valuable collector’s item. This product is not a toy in the sence of the toy guideline (2009/48/EC Attachment I, 2 c + d). This product is intended only for adult collectors with an age of 14 years and over.
This Product was added to our catalogue on 06/04/2026.






