Produktbeschreibung
Ein Teddybär aus den frühen 1950er Jahren B 24. Dezember von Hermann-Coburg
Merkmale:
- Version B
Raritätenfund
HERMANN Teddybär aus den frühen 1950er Jahren
Wertvolles Original Muster aus dem HERMANN Archiv der frühen 1950er Jahre
Made in Germany
Name: Ein Teddybär aus den frühen 1950er Jahren
Art.Nr.: Adv. 25-24
Version: Version B - grüne Schleife und offenes Maul
Archivmuster: wertvolles Original Muster aus dem HERMANN-Archiv der frühen 1950er Jahre
Besonderheit: Raritätenfund aus dem HERMANN-Archiv der frühen 1950er Jahre
Einzelstück - never-come-backHerstellungsjahr: frühe 1950er Jahre
Modell: Made in Germany
5-fach gegliedert mit drehbaren Armen, Beinen und Kopf,
Modell Besonderheit: Typisch für Modelle der 1950er Jahre waren die sehr kleinen Füße und die kurzen Arme, um den wertvollen Mohairplüsch einzusparen.Auch wurden seinerzeit die Beine sehr tief an den Körper gehängt, um die Größe des Bären zu strecken.
Besonderheit der Anhängeplombe: mit der bekannten grünen HERMANN Coburg Dreiecksplombe aus Metall der 1950er Jahre aber besonders gekennzeichnet mit "Master Toys of Distinction St. Paul 1, Minn. - Made in Germany".
Mit dieser Anhängeplombe wurden alle bei HERMANN-Coburg - Made in Germany - gefertigte Teddybären und Plüschtiere gekennzeichnet, die an den amerikanischen Konzern "Master Toys of Distinction, St. Paul 1, Minn." geliefert wurden.
Kennzeichen Ohren: ein einzigartiges Kennzeichen für unser alten, klassischen Teddybären sind die mit der Nähmaschine eingenähten Ohren.
Die Ohren eines Teddybären wurden in der Regel mit der Hand an den Kopf aufgenäht. Dies war eine "Schwachstelle", da die Kinder gerne an den Ohren zerrten, was dazu führte, dass die Ohren leicht abgerissene werden konnten. Anfang der 1950er Jahre änderte Hilde Hermann alle unser klassischen Teddybär-Modelle der Art, dass wir von nun an die Ohren des Bären mit der Maschine einnähen konnten. Dies war eine einzigartige Qualitäts-Verbesserung, denn die Ohren des Teddys konnten jetzt beim Spielen nicht mehr abgerissene werden. Mit dieser Methode, die Ohren mit der Nähmaschine einzunähen waren wir seinerzeit der einzige Fabrikant.
Gerade heute dient die Art und Weise, wie die Ohren am Kopf des Teddybären befestigt sind, zur eindeutigen Identifizierung unserer alten klassischen Teddybären auch dann, wenn sonstige Kennzeichen wie etwa die Anhängeplombe fehlen.
A unique feature of our vintage, classic Teddy Bears is their machine-sewn in ears. Traditionally, Teddy Bear ears were sewn onto the head by hand. This was a weak point, as children often pulled on the ears, which meant they could easily be torn off. In the early 1950s, Hilde Hermann modified all our classic Teddy Bear models so that we could now machine-sewn in the Bear's ears. This was a significant improvement in quality, as the Teddy Bear's ears could no longer be torn off during play. At that time, we were the only manufacturer using this machine-sewn in method. Even today, the way the ears are attached to the Tddy Bear's head serves as a unique identifier for our vintage classic Teddy Bears, even when other identifying marks, such as the hangtag, are missing.
Besonderheit Augen: mit eingezogenen Original Glasaugen
Größe: 40 cm = 15 ¾ inches
Fell: caramell-farbener Mohair
Schnauze: offenes Maul mit roter Filz-Zunge
Fell Schnauze: aus kurzflorigem, caramell-farbener Mohair
Besonderheit: die Schnauze ist mit Airbrush schattiert
Schnauze: handgestickt
Pfoten und Sohlen: fleischfarbener Filz
Füllmaterial: Holzwolle
Stimme: Brummstimme
Krallen-Stickerei mit jeweils drei gestickten Krallen in den Pfoten
Besonderheit Krallen: Die jeweils drei gestickten Krallen an den Pfoten sind ein typisches Kennzeichen unserer Teddys aus den 1950er und 1960er Jahren. Auf diese Art und Weise konnte der "Arbeitsgang" für die jeweils vierte zu stickende Kralle eingespart werden, was zu einem für die damalige Zeit wichtigen, wenn auch nur kleinen Preisvorteil führte.
Schmuck mit einer grünen Hals-Schleife aus Original altem Seiden-Band aus dem HERMANN-Archiv der 1950er Jahre
Präsentation: im gold-farbenem HERMANN Schaukarton
- Größe: 40 cm
- Limitierung: Archivstück
Teddybären aus den 1950er Jahren
Mit ihren großen, braunen Glasaugen schauen heute, am Heilig Abend, gleich vier ganz besondere Teddybären aus unserem Kalenderfensterchen heraus und grüßen aus einer längst vergangenen Zeit.
Seit Martin Luther vor über 500 Jahren den Brauch einführte, das Weihnachtsfest innerhalb der Familie mit Geschenken zu feiern, stehen bis zum heutigen Tag vor allem die Geschenke für Kinder im Vordergrund. Allerdings haben sich die Dinge und das Spielzeug, mit denen Kinder am Heilig Abend beschenkt wurden, im Lauf der Zeit stark gewandelt.
Mit den 1950er Jahren begann die Zeit des deutsche Wirtschaftswunders. Nach den entbehrungsreichen Kriegs- und Nachkriegsjahren waren die Menschen hungrig darauf, nun wieder Einkaufen zu können. An Weihnachten sollten davon vor allem auch die Kinder profitieren. Jetzt standen nicht mehr so sehr die praktischen Dinge, wie ein Laib Brot, um sich einmal satt essen zu können, festes Schuhwerk oder ein warmer Wintermantel, auf dem Wunschzettel der Kinder, so wie dies noch ein paar Jahre zuvor in der Kriegs- und Nachkriegszeit der Fall war. Die Kinder sollten wieder Kind sein dürfen und sich an Spielzeug erfreuen. Blechspielzeug, Baukästen und gerade auch Plüschtiere oder Teddybären wurden wieder nachgefragt.
Mit zunehmendem Wohlstand achteten die Eltern jetzt auch wieder verstärkt auf Qualität. Die Teddybären Manufakturen konnten nun auch wieder Mohairplüsch einkaufen, der in den 1940er Jahren nicht verfügbar war. So warteten die alten Traditionsfirmen schon bald wieder mit dem guten alten Mohairteddy auf, wie Kataloge aus dieser Zeit dokumentieren. Auch in unseren beiden Katalogen von 1952 finden sich bereits schon wieder einige Teddybären- und Tierserien, die aus Mohair gefertigt wurden. Diese Teddybären als Spieltiere für Kinder waren damals noch ganz klassisch mit Holzwolle gestopft. Weiche Schmusebären, die waschbar und mit Schaumgummiflocken oder gar Polyester-Watte gefüllt waren, waren damals noch nicht erdacht. Typisch für die Teddy-Modelle dieser Zeit waren vor allem auch ihre kurzen Arme und kleinen Fußsohlen. Auf diese Art und Weise konnte teures Mohairmaterial eingespart werden, ohne dass die Größe des Bären selbst davon berührt war.
Wenn sich heute, am Heilig Abend, unser letztes Kalendertürchen öffnet, wollen wir jeden, der Freude an Teddybären hat, mitnehmen auf eine kleine Zeitreise zurück in die 1950er Jahre. Und so haben wir uns wieder einmal in unserem Archiv umgeschaut und vier typische Repräsentanten aus den 1950er Jahren entdeckt. Solche alten Teddybären, die vor fast 70 Jahren von uns hergestellt wurden und noch unsere alte Firmenplombe tragen, sind nicht nur wertvolle und authentische Zeugen ihrer Zeit, sondern vor allem auch für die Sammlerwelt ein unwiederbringliches Kleinod aus längst vergangenen Tagen. Da unser Archiv an alten Teddybären sehr begrenzt ist, muss es schon ein besonderer Tag oder ein besonderer Anlass sein, wenn wir den einen oder anderen dieser antiken Exemplare frei geben. Welcher Tag aber wäre dazu besser geeignet, als der 24. Dezember? Gerade am Heilig Abend sollen uns diese Teddys an jene Dinge erinnern, die vor 60 oder 70 Jahre unter dem Weihnachtsbaum lagen und Kinderaugen zum Strahlen brachten. Auch wenn sich die Zeiten seit damals geändert haben, Werte aber bleiben.
Wir wünschen allen unseren Freunden gerade in einer so außergewöhnlichen Zeit wie wir sie gegenwärtig erleben ein ruhiges, besinnliches und vielleicht auch ein klein wenig nachdenkliches Weihnachtsfest.
Der Teddybär im Spiegel seiner Zeit
Die frühen 1950er Jahre
Modell-Erklärungen
Wie kaum ein anderes Spielzeug ist der Teddybär ein Spiegelbild jener Zeitepoche, in die er jeweils hineingeboren wurde. So waren die frühen 1950er Jahre noch stark geprägt von den entbehrungsreichen Jahren des Nachkriegs-Deutschland. Dies spiegelte sich auch in den Teddy-Modellen jener Zeit wieder. Mohairplüsch, der damals vornehmlich aus England kam, konnte noch nicht wieder eingekauft werden und auch von den deutschen Mohairwebereien war Mohairplüsch nur zu extrem hohen Preisen erhältlich. So stand Mohairplüsch für die Herstellung von Teddybären oft nur insoweit zur Verfügung, wie noch vereinzelt Plüschballen aus der Vor-Kriegszeit in den Vorratsräumen der alten Herstellerfirmen lagerten. Umso kostbarer wurde dieser eingeschätzt. Typisch für die Teddybären jener Zeit waren deshalb ihre extrem kurzen Arme und ihre sehr kleinen Füße. Auf diese Weise konnte wertvolles Mohairmaterial eingespart werden, ohne dass die Größe des Bären selbst davon berührt war. Typisch für jene Zeit der frühen 1950er war auch, die Beine des Teddybären sehr weit unten an den Körper anzuhängen. So konnte man die Größe des Teddybären um ein oder zwei Zentimeter "strecken" ohne zusätzlichen Mohairplüsch zu verbrauchen. Gerade Teddybären aus den frühen 1950er Jahren sind deshalb nicht nur wertvolle und authentische Zeugen ihrer Zeit, sondern vor allem auch für die Sammlerwelt ein unwiederbringliches Kleinod aus längst vergangenen Tagen. Erst mit zunehmendem Wohlstand ab Mitte der 1950er Jahre in jener Zeit des Aufschwungs und des Wirtschaftswunders wurden auch die Arme der Teddybären wieder länger und die Füße größer.
Der Bär mit offenem Maul
Modell-Erklärungen
Teddybären mit offenem Maul wurden von uns ab der frühen 1950er Jahre gefertigt. Insbesondere erfreuten sich Teddys mit offenen Maul dann später als sogenannte "Babybären" vor allem in den 1960er Jahren großer Beliebtheit. Noch heute basieren unsere "Bären mit offenem Maul" als zeitlose Klassiker auf jenen historischen Schnittvorlagen aus unserem Haus.
The Open-Mouthed Bear
model explanation
We began producing open-mouthed teddy bears in the early 1950s. These teddies, known as "baby bears," were particularly popular in the 1960s. Even today, our open-mouthed bears remain timeless classics based on those original patterns from our workshop.
Mit Holzwolle gestopfte Teddybären ein wahrer Raritätenschatz
Mit Holzwolle gestopfte Teddybären gehören zum Raritätenschatz der Teddybärenwelt und werden heute kaum noch auf dem Markt angeboten. Was früher zum täglichen Handwerk der Teddybärenmacher gehörte, ist zu einer wertvollen und raren Kostbarkeit geworden. Weltweit gibt es nur noch eine Handvoll Experten, die heute noch die traditionelle Kunst des Holzwollstopfens beherrschen. Eine jahrelange Ausbildung, Muskelkraft und ein künstlerisches Gespür für Formgebung sind erforderlich, um den sehr zeitaufwendigen Arbeitsgang des Holzwollstopfens auszuführen. Nur sehr alte und traditionsreiche Manufakturen haben heute überhaupt noch das Wissen, wie Teddybären nach altem Vorbild mit Holzwolle gestopft werden können, so dass mit Holzwolle gestopfte Teddybären heute kaum noch zu finden sind.
Seit über 100 Jahren pflegen wir in unserem Haus die Kunst des Stopfens der Teddybären mit Holzwolle. Dies macht unsere Teddybären zu unvergleichbaren und einzigartigen Geschöpfen mit werterhaltendem Charakter.
Teddy Bears stuffed with excelsior a true treasure
Teddy Bears stuffed with excelsior belong to the rarity treasure of the Teddy Bear world and are only rarely offered on the collector's market today. What used to be the daily work of the Teddy Bear makers in former times, has become a valuable and rare treasure today. Worldwide there are only a handful of experts who are still familiar with the traditonal art of excelsior stuffing. Years of training, muscle strength and an artistic sense for styling are necessary to carry out this very time-consuming work. Only very old and long-standing manufactures have still the knowledge today, how Teddy Bears can be stuffed with excelsior according to old example, so that nowadays excelsior stuffed Teddy Bears are hardly to find.
For more than 100 years, we have cultivated the tradition of stuffing our Teddy Bears with excelsior and we have preserved for us this knowledge untill today. This gives our Teddy Bears their exceptional value and makes them to uncomparable and unique creatures with value-preserving character.
Angaben zum Hersteller des Artikels:
Hermann-Spielwaren wurde 1920 in Neufang bei Sonneberg von Max Hermann gegründet . Nach dem zweiten Weltkrieg verlegt der Gründer den Sitz des Unternehmens nach Coburg-Cortendorf. Hier ist es noch heute beheimatet.
Das Unternehmen ist einer der ältesten und traditionsreichsten Teddybärenhersteller der Welt. Made in Germany, Fertigung durch hochqualifizierte Fachkräfte liebevoll von Hand, Verwendung nur edelster Materialien und eine umfangreiche, kreative Kollektion zählen zu den Markenzeichen des Coburger Traditionsunternehmens. Gerade die Einzel- und Kleinstserienfertigung ermöglicht Teddybären und Plüschtiere mit einzigartiger Ausstrahlungskraft zu herzustellen. Jeder Teddybär ist für sich ein kleines Meisterwerk und Einzelstück, denn auch in einer Serienfertigung erhält jeder Teddy seinen eigenen Gesichtsausdruck, der seinen ganz persönlichen Charakter prägt.
Wohl auch deshalb wurden die Teddybären aus der Cortendorfer Manufaktur mit internationalen Designauszeichnungen überhäuft, wie der TOBY Award (Oscar der Teddybären), Golden Teddy Award oder dem TED worldwide Award.
Fachzeitschriften wie „Teddybär und seine Freunde“, „BärReport“, „Teddy & Co“ oder „Teddy Kreativ“ berichten regelmäßig über die neusten Kreationen aus Coburg. Doch nicht nur die Fachpresse ist regelmäßig zu Gast. Das Unternehmen ist bekannt aus einer Vielzahl von TV Berichterstattungen und Nennungen in Zeitschriften wie „Der Spiegel“, „Tina“, Süddeutsche Zeitung“, „The Times“ etc. Alle renommierten Fachbücher widmen den HERMANN-Coburg Teddybären eigene Kapitel, z.B. „The Teddy Bear Encyclopedia“.Das Unternehmen ist auch heute noch in Familienhand und wird von den Gründerenkeln geleitet.
Hochwertiger Sammlerartikel. Dieses Produkt ist kein Spielzeug im Sinne der Spielzeug-Richtlinie (2009/48/EG Anhang I, 2 c + d). Dieser Artikel ist ausschließlich für erwachsene Sammler im Alter von mindestens 14 Jahre bestimmt.
GPSR-Pflichtangaben nach Art. 19 GPSR
Angaben zum Hersteller bzw verantwortliche Person: HERMANN-Spielwaren GmbH, Marke: Hermann-Plüschtiere, Im Grund 9-11, 96450 Coburg, Deutschland, info@hermann.de, 09561 85900. Verantwortlich Dr. Ursula Hermann, Martin Hermann
Diesen Artikel haben wir am 23.12.2025 in unseren Katalog aufgenommen.
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