Produktbeschreibung
HERMANN „liegender Löwe“ A 12. Tag von Hermann-Coburg
Merkmale:
Version A
HERMANN "liegender Löwe"
Wertvolle Original Archiv-Muster aus dem HERMANN Archiv Mitte/Ende der 1950er Jahre
Made in Germany
Name: HERMANN "liegender Löwe"
Art.Nr.: D 25-12
Version: Version A
Archivmuster : wertvolles Archivmuster aus dem HERMANN-Archiv Mitte/Ende 1950er Jahre
Herstellungsjahr: ca. 1954
Besonderheit Edition: die Edition ist ausverkauft - never-come-back
Kollektionsnummer: 32/4/26
die erste Zahl "32/" steht für das Modell = liegender Löwe
die zweite Zahl "/4/" steht für die Qualität des Plüsches = kurzfloriger Kunstseiden-Webplüsch
die dritte Zahl "/26" gibt die ungefähre Größe an = 26 cmModellart: HERMANN liegender Löwe
Modell: nicht gegliedert, mit HERMANN Metall-Anhängeplombe ca. Anfang/Mitte 1950er Jahre, Made in Germany,
Besonderheit
Anhängeplombe: Die HERMANN Anhänger-Metallplombe hat auf der Rückseite noch keinen eingeprägten Schriftzug HERMANN. Die bedeutet, dass das Modell aus einer Zeit Anfang/Mitte der 1950er stammt. Ab Mitte der 1950er/Anfang der 1960er Jahre erhielten die HERMANN Anhänger-Metallplomben zusätzlich den Schriftzug HERMANN eingeprägt.Größe: 26 cm = 10 ½ inches
Fell: Kunstseiden-Kurzhaarplüsch
Fell Mähne: langzotteliger, braun gespitzter Mohairplüsch
Besonderheit: der Löwe ist mit Airbrush schattiert
Füllung: weich mit der Hand gestopft
Füllung Schwanz: handgestopft mit Holzwolle
Augen: mit braunen Glasaugen
Schnauze: handgestickt
Schnurren: mit eingenähten Schnurren an der Schnauze
Stickerei Krallen: die Vorderfüße haben jeweils 3 handgestickte Krallen
Die jeweils drei gestickten Krallen sind typisch für unsere Modelle, Auf diese Art und Weise konnte der "Arbeitsgang" für die jeweils zu stickende vierte Kralle eingespart werden, was zu einem für die damalige Zeit wichtigen, wenn auch nur kleinen Preisvorteil führte.
Beigabe: Auszug in Kopie des HERMANN-Katalogs Mitte/Ende 1950er Jahre
Beachtenswert bei der zeitlichen Zuordnung der Kataloge ist,
dass die 4-stellige Postleitzahl in der Bundesrepublik Deutschland
am 3. November 1961 bekannt gegeben und dann erstmals am 23. März 1962 eingeführt wurde. Für Coburg war dies die Postleitzahl "8630".
Alte HERMANN Kataloge, die mit der Ortsbezeichnung "Coburg-Cortendorf" noch ohne Postleitzahl gekennzeichnet sind, stammen eindeutig aus einer Zeit vor 1962.
- Größe: 26 cm
- Limitierung: Archivstück
12 Days of Christmas
Den zwölf Tagen nach Weihnachten - im mitteleuropäischen Brauchtum auch "Rauhnächte" genannt - kommt im Jahresablauf eine besondere Bedeutung zu. Sie beginnen nach Weihnachten am 26. Dezember und enden mit dem Drei-Königstag am 6. Januar. Nach dem Volksglauben sind in diesen Nächten die stürmischen Mächte der Mitwinterzeit besonders aktiv, die sich dann aber in der Nacht auf den 6. Januar wieder zurückziehen. Nach altem Brauchtum sollte in den Rauhnächten möglichst nicht gearbeitet werden - der ideale Zeitpunkt, sich bei uns in der Teddy-Fabrik umzusehen. Hier erwarten Sie bis zum 6. Januar jeweils ausgefallene Besonderheiten aus unserem HERMANN-Archiv - Teddybären aus vergangenen Tagen, die nur darauf gewartet haben, in dieser mystischen Nach-Weihnachtszeit aus ihrem Dornröschenschlaf aufgeweckt zu werden. Übrigens bei diesen Archivmodellen handelt es oft um die Nr. 001. Sie sind unwiederbringlich. Die Limitierungen sind seit Jahren ausverkauft und auch das Material zur Herstellung steht bei vielen dieser Bären nicht mehr zur Verfügung. Es lohnt sich also, sich in den "12-days of Christmas" in der Teddy-Fabrik umzusehen und in das mystische Reich des HERMANN-Archivs einzutauchen.
Die Dreikönigsnacht
Heute ist der letzte Tag der zwölf "Rauhnächte" nach Weihnachten. Heute in der Dreikönigsnacht ziehen sich die stürmischen Mächte der Mitwinterzeit wieder zurück und das mystische Reich unseres Archivs versinkt wieder in seinen Dornröschenschlaf. Bevor sich aber die mächtigen Eisentore zu unserem Archiv wieder schließen, haben es gerade noch ein paar zahme Wildtiere geschafft, aus den Tiefen unseres Archivs aufzutauchen, um uns aus einer längst vergangen Zeit zu grüßen. Als jugendliche Plüschtiere waren sie einst vor über 70 Jahren hinaus in alle Welt gereist, um Freundschaften zu schließen, Freundschaften, die unvergänglich sind.
Auch wenn sich die Zeiten ändern, Werte bleiben. Und so wollen unsere Wildtiere selbst noch im hochbetagten Alter heute allen die Botschaft von einer über 100 Jahre alten Firmengeschichte überbringen.
The Epiphany Night
Today is the last of the twelve "Rauhnächte" (the twelve nights of Christmas). Today, in the night of Epiphany (the night of the Three Kings), the stormy forces of the midwinter time retreat again, and the mystical realm of our archive sinks back into its Sleeping Beauty slumber. But before the mighty iron gates to our archive close again, a few tame Wild Animals have just managed to come up from the depths of our archive to greet us from a long ago time. As youthful plush toys, they once traveled over 70 years ago out to the world to forge friendships, friendships that last forever.
Even though times change, values remain. And so, even in their advanced age, our Wild Animals wish to share with everyone the message about an over 100 years old company's history.
gespitzter Mohair
Kleine Materialkunde
Beim gespitzten Mohairplüsch handelt es sich um einen sehr hochwertigen Mohairplüsch, bei dem nur die feinen Haarspitzen in einem dunkleren Farbton eingefärbt sind. Sogenannte "gespitzte" Mohairplüsche kamen in den späten 1920er und frühen 1930er Jahren in Mode. Durch ein kompliziertes Färbeverfahren, das sich in mehreren Schritten vollzieht, entwickelten die Plüschwebereien damals eine besondere Technik, die es ermöglichte, nach dem eigentlichen Färbeprozess in einem weiteren Schritt nur die feinen Haarspitzen des Mohairplüsches in einer dunkleren Farbe als es die Grundfarbe ist, einzufärben. Gespitzte Mohairplüsche waren schon immer in einem Hochpreissegment angesiedelt. Sie wurden dennoch gerade auch zur Herstellung von Teddybären immer wieder herangezogen, da sie dem Bärenfell ein besonders natürliches Aussehen verleihen. Bereits in den späten 1920er Jahren wurde auch von uns gespitzter Mohairplüsch zur Herstellung unserer höherwertigeren Teddybären eingesetzt und schon in unserem Katalog aus den späten 1920er Jahren zur Schau gestellt und in unserer Preisliste von 1932 in der Hochpreisklasse geführt.
Tipped Mohair
A little material knowledge
The tipped mohair plush is a very high-quality mohair plush where only the fine tips of the hairs are dyed in a darker colour. So-called "tipped" mohair plushes came into fashion in the late 1920s and early 1930s. Through a complicated dyeing process that takes place in several steps, the plush weavers at that time developed a special technique that made it possible, after the actual dyeing process, to dye only the fine hair tips of the mohair plush in a darker color than the base colour in a further step. Tipped mohair plush has always been in the high price segment. Nevertheless, they were often used to make Teddy Bears because they give the bearskin a particularly natural look. As early as the late 1920s, we also used tipped mohair plush to produce our higher-quality Teddy Bears which were already on display in our catalog from the late 1920s and listed in the high-price class in our price list from 1932.
Kunstseide
Kleine Materialkunde
Die Ära der Kunstseidenbären ist ein bisher kaum beleuchtetes Kapital in der Geschichte der Teddybären. Nur wenige wissen um die Kostbarkeit dieser Kunstseidenbären Bescheid. In den 1930er Jahren entwickelt, dienten Kunstseidenplüsche in erster Linie der damaligen Intention, vom Import der wertvollen Mohairfaser unabhängig zu werden. Als während und nach dem Zweiten Weltkrieg Mohair überhaupt nicht mehr verfügbar war, entstand als typischer Vertreter der Nachkriegsbären in den 1940er und 1950er Jahren der Kunstseidenbär. Erst später - in der Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs - als der Mohairbär wieder die Regale der Spielzeugläden füllte, wurde der "billigere" Kunstseidenbär auf die Jahrmarktsplätze verdrängt, bis er ganz vom Markt verschwand. Die Ära der Kunstseidenbären dauerte demnach nur wenige Jahre. Sie ist dennoch umso bemerkenswerter, als der Original Kunstseidenbär in seiner ursprünglichen Art nicht mehr hergestellt werden kann. Einst als "Schmuddelkinder" auf dem Spielzeugmarkt eingestuft, stellen Kunstseidenbären heute eine außergewöhnliche Kostbarkeit dar, da sie nur noch in soweit reproduziert werden können, wie Original alte Kunstseidenplüsche in den Archiven der alten Traditionshersteller lagern.
Bei Kunstseide handelt es sich um die historische Bezeichnung für ein halbsynthetisches Plüschmaterial aus Cellulose. Halbsynthetisch bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Ausgangsstoff - anders als bei den heutigen vollsynthetischen Plüschen - ein pflanzlicher Naturstoff ist. Den Beinamen "Seide" erhielten Kunstseidenplüsche vor allem wegen ihres seidigen Glanzes. Außerdem sind ihre Florfäden genau wie bei der Naturseide sehr fein und ähnlich geschmeidig. Echte, Original Kunstseidenplüsche können heute aus technischen Gründen nicht mehr gewebt werden. Die dazu notwendigen Spezialmaschinen, die früher diese feinen Cellulosefasern verarbeiten konnten, sind nicht mehr einsatzfähig. Die meisten dieser alten Maschinen wurden verschrottet. Teddybären aus Original alten Kunstseidenplüschen sind deshalb heute besonders rar und genießen in Sammlerkreisen höchste Beachtung.
Artificial Silk
A small material science
The era of the artificial silk bears is a capital in the history of Teddy Bears that has nearly not yet been illuminated. Only some few people know about the preciousness of these artificial silk bears. Developed in the 1930s, artificial silk plushes primarily served the intention of the time to become independent of the import of valuable mohair fibers. When mohair was no longer available during and after the Second World War, the artificial silk bear arose as a typical representative of the post-war bears in the 1940s and 1950s. It was only later - during the economic boom - when the mohair bear filled the shelves of toy shops again that the "cheaper" artificial silk bear was pushed onto the fairgrounds until it disappeared entirely from the market. The era of the artificial silk bears therefore only lasted a few years. However, it is all the more remarkable as the original artificial silk bear can no longer be produced in its original way. Once classified as "street urchin children" on the toy market, artificial silk bears are today an extraordinary treasure, as they can only be reproduced as far as that original old artificial silk plush is stored in the archives of the old traditional manufacturers.
Artificial silk is the historical name for a semi-synthetic plush material made from cellulose. In this context, semi-synthetic means that the raw material - unlike today's fully synthetic plush - is a natural plant substance. Artificial silk plushes were given the nickname "silk" primarily because of their silky sheen. In addition, their pile threads are very fine and similarly supple, just like natural silk. Real, original artificial silk plushes can no longer be woven today for technical reasons. The special machines required for this, which used to be able to process these fine cellulose fibers, are no longer operational. Most of these old machines were scrapped. Teddy Bears made from original old synthetic silk plush are therefore particularly rare today and enjoy the highest regard among collectors.
Angaben zum Hersteller des Artikels:
Hermann-Spielwaren wurde 1920 in Neufang bei Sonneberg von Max Hermann gegründet . Nach dem zweiten Weltkrieg verlegt der Gründer den Sitz des Unternehmens nach Coburg-Cortendorf. Hier ist es noch heute beheimatet.
Das Unternehmen ist einer der ältesten und traditionsreichsten Teddybärenhersteller der Welt. Made in Germany, Fertigung durch hochqualifizierte Fachkräfte liebevoll von Hand, Verwendung nur edelster Materialien und eine umfangreiche, kreative Kollektion zählen zu den Markenzeichen des Coburger Traditionsunternehmens. Gerade die Einzel- und Kleinstserienfertigung ermöglicht Teddybären und Plüschtiere mit einzigartiger Ausstrahlungskraft zu herzustellen. Jeder Teddybär ist für sich ein kleines Meisterwerk und Einzelstück, denn auch in einer Serienfertigung erhält jeder Teddy seinen eigenen Gesichtsausdruck, der seinen ganz persönlichen Charakter prägt.
Wohl auch deshalb wurden die Teddybären aus der Cortendorfer Manufaktur mit internationalen Designauszeichnungen überhäuft, wie der TOBY Award (Oscar der Teddybären), Golden Teddy Award oder dem TED worldwide Award.
Fachzeitschriften wie „Teddybär und seine Freunde“, „BärReport“, „Teddy & Co“ oder „Teddy Kreativ“ berichten regelmäßig über die neusten Kreationen aus Coburg. Doch nicht nur die Fachpresse ist regelmäßig zu Gast. Das Unternehmen ist bekannt aus einer Vielzahl von TV Berichterstattungen und Nennungen in Zeitschriften wie „Der Spiegel“, „Tina“, Süddeutsche Zeitung“, „The Times“ etc. Alle renommierten Fachbücher widmen den HERMANN-Coburg Teddybären eigene Kapitel, z.B. „The Teddy Bear Encyclopedia“.Das Unternehmen ist auch heute noch in Familienhand und wird von den Gründerenkeln geleitet.
Hochwertiger Sammlerartikel. Dieses Produkt ist kein Spielzeug im Sinne der Spielzeug-Richtlinie (2009/48/EG Anhang I, 2 c + d). Dieser Artikel ist ausschließlich für erwachsene Sammler im Alter von mindestens 14 Jahre bestimmt.
GPSR-Pflichtangaben nach Art. 19 GPSR
Angaben zum Hersteller bzw verantwortliche Person: HERMANN-Spielwaren GmbH, Marke: Hermann-Plüschtiere, Im Grund 9-11, 96450 Coburg, Deutschland, info@hermann.de, 09561 85900. Verantwortlich Dr. Ursula Hermann, Martin Hermann
Diesen Artikel haben wir am 05.01.2026 in unseren Katalog aufgenommen.
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