Der Nachkriegsbär von Hermann-Coburg


Art.Nr.: w4124


Der Nachkriegsbär von Hermann-Coburg

Merkmale:

  • Unikate, Archivmuster und Einzelstücke in der Teddy-Fabrik besondere Kostbarkeiten und Raritäten

    Der Nachkriegsbär -  ein kostbares Dokument der Zeitgeschichte

    W 4124

    Wertvolles Original Archiv-Muster
    Raritätenfund aus dem HERMANN-Archiv der Nachkriegszeit  aus den späten 1940er und frühen 1950er Jahre

    Made in Germany

    Name: Der Nachkriegsbär - ein kostbares Dokument der Zeitgeschichte

    The "Post-War Bear" - a precious Document of Contempory History

    Raritätenfund aus dem HERMANN Archiv

    Besonderheit: Genau dieser Bär aus den 1950er Jahren  ist in CIESLIKs Preisführer von 1996 aufgeführt und  wurde seinerzeit (1996) von den Autoren Edith und Johan Koskinen  mit einem Wert (1996) von DM 700 bis 800 eingestuft

    Limitierungsnummer: nicht limitiert

    Herstellungszeitraum: Original Archivmuster aus der Nachkriegszeit  der späten 1940er bzw. frühen 1950er Jahre

    Besonderheit Edition: Never-Come-Back

    E-shop Nummer: W 4124

    Modellart: Bär mit eingesetzter Schnauze

    Modell: 5-fach gegliedert auf Scheiben gearbeitet  mit drehbaren Armen, Beinen und Kopf,

    Modell-Kennzeichen: mit der Nähmaschine eingenähte Ohren   und als typisches Modell-Merkmal für einen Teddybär seiner Zeit:  mit sehr kurzen Armen   mit sehr kleinen Fußsohlen mit sehr tief angehängten Beinen

    Größe: 42 cm = 16 ½ inches

    Fell: orangefarbener, matter Acryl-Wirkplüsch  aus den späten 1940er bzw. frühen 1950er Jahren

    Fell Schnauze: kurzfloriger, beige farbener Kunstseiden-Webplüsch

    Sohlen und Pfoten: fleischfarbener Filz

    Füllung: mit Holzwollfüllung und teilweise mit Styroporfüllung

    Stimme: mit Brummstimme

    Nase: aus schwarzem Filz aufgeklebt

    Mund: handgestickt

    Augen: mit eingezogenen braunen Glasaugen

    Schmuck: mit einer Halsschleife aus 5 cm breitem roten Taftseiden-Band

    Schaukarton: der Bär sitzt in einem wertvollen goldfarbenen Präsentationskarton

    Beigabe: Teil-Kopie aus dem CIESLIKs Preisführer von 1996  von Edith und Johan Koskinen

    Kopie des ersten HERMANN Nachkriegs-Katalog von 1947 der Firma Max Hermann & Sohn, Sonneberg

    Teil-Kopie des HERMANN Katalogs von 1952 der Fa. Max Hermann & Sohn, Sonneberg

    Teil-Kopie des HERMANN Katalogs von 1952 der Fa. HERMANN & Co. Coburg

    (Anmerkung: Die beiden 1952 erschienen Kataloge unter dem Namen Max Hermann & Sohn Sonneberg und unter dem Namen für die bereits 1949 in Coburg etablierte Firma Hermann & Co. sind völlig identisch und unterscheiden sich lediglich in der Firmenangabe auf der ersten Innenseite. Dies war auch der letzte HERMANN Katalog, der auch unter der Firmenbezeichnung Max Hermann herausgegeben wurde. Unter dem Eindruck der politischen Verhältnisse verließ die Familie Max Hermann im Februar 1953 ihre Heimatstadt Sonneberg für immer, um in Coburg die Tradition der Herstellung guter Teddybären fortzuführen. Man ließ alles zurück, brachte aber mit einen guten und bekannten Namen, der von Sonneberg aus in alle Welt getragen worden war und das Wissen um die Herstellung guter Teddybären.)

     

  • Größe: 42 cm
  • Limitierung: Archivstück
Made in Germany - Hergestellt in Deutschland
Made in Germany

 

Der Nachkriegsbär
ein kostbares Dokument der Zeitgeschichte
und Zeuge seiner Zeit

 

Die Kriegs- und Nachkriegszeit bis hinein in die 1950er Jahre war gekennzeichnet von Materialknappheit. Mohairplüsche, die in den 1920er und 1930er Jahren vornehmlich aus England kamen, konnten überhaupt nicht mehr eingekauft werden. Für die Herstellung von Teddybären standen diese nur in soweit zur Verfügung als noch alte Restbestände bei den renommierten Traditionsherstellern lagerten. Die Teddybären aus jenen Jahren wurden in erster Linie aus Kunstseidenplüsch gefertigt oder jetzt auch aus Acryl-Wirkplüschen, die als preisgünstigere Alternative zu den Kunstseiden-Webplüschen von den deutschen Web-Manufakturen in den späten 1940er bzw. frühen 1950er Jahren neu entwickelt wurden.

Auch das Teddybären-Modell selbst veränderte sein äußeres Erscheinungsbild in den 1940er/1950er Jahren gegenüber den goldenen Zwanziger Jahren der Zwischenkriegszeit. Um Material einzusparen wurden in der Nachkriegszeit die Arme der Teddys kürzer, da die Arme keine Relevanz für die Größe eines Bären hatten. Die Fußsohlen wurden kleiner. Auch dies ermöglichte es, Plüsch bei der Herstellung einzusparen ohne dass sich an der Größe des Bären selbst etwas änderte. Vor allem aber wurden die Beine des Bären sehr tief an den Körper gehängt. Dies bewirkte, dass der Bär der Länge nach größer eingestuft werden konnte. So wurde aus einem ursprünglich 30 oder 35 cm großen Bären ein 40 cm großer Bär.

Um die Teddybären preisgünstiger fertigen zu können, wurde auch an der Arbeitszeit eingespart. Ziel war es, dass sich jeder und nicht zuletzt auch die vielen Flüchtlinge in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit, wie es die Nachkriegsjahre waren, einen Teddybär leisten konnten. So wurde die Nasen-Stickerei teilweise ersetzt durch das einfache Aufkleben eines Filz-Ovals. Auch auf die Stickerei von Krallen wurde oft verzichtet. Beim Kopf wurde bei manchen Modellen der Mittel-Zwickel weggelassen. So konnte eine ganze Naht eingespart werden. Außerdem wurde es durch diese Schnittführung möglich, die Ohren mit der Nähmaschine einzunähen, während bei den ursprünglichen Modellen der 1920er und 1930er Jahre die Ohren noch sehr zeitaufwendig mit der Hand aufgenäht werden mussten.

Erst in den Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs und zunehmenden Wohlstands kehrte der gute alte Mohairbär in den 1960er Jahren als tragendes Plüschtier wieder ganz auf die Bühne zurück, und auch das Modell des Teddybären wurde wieder aufwendiger gestaltet. So ist - wie kaum ein anderes Produkt - gerade der Teddybär ein wertvoller Zeuge und Spiegelbild seiner Zeit, in der er hineingeboren wurde. Als unwiederbringliches Kleinod und kostbares Zeitdokument erzählt uns nicht zuletzt der Original Nachkriegsbär mit all seinen spezifischen Eigenheiten die Geschichte von einer Zeit, in der die Menschen wieder Freude an kleinen Dingen hatten. So konnte ein auch noch so einfach gestalteter Teddybär die Herzen erfreuen, wenn auch die Zeiten selbst noch schwierig und herausfordernd waren. Die alten Traditionshersteller von Plüschteddys wurden mit ihren Modellen dieser Zeit gerecht. Und heute werden Original Teddys aus jenen Jahren als wertvolle, unwiederbringlich Zeugen ihrer Zeit zu hohen Preisen auf dem Sekundärmarkt gehandelt.

 

Der Bär mit eingesetzter Schnauze
Modell-Erklärungen

Beim "Bär mit eingesetzter Schnauze" handelt es sich um eine Modellart, die von Max Hermann in den 1920er Jahren entwickelt wurde. Bei diesem Modell besteht die Schnauze aus einem kürzerflorigen Plüsch als der Bär selbst. Sie wird gesondert zugeschnitten und an das Kopfteil des Bären angenäht. Mit dieser Modellvariante wurden die Teddybären von Max Hermann bekannt und berühmt. Wie kaum ein anderes Bärendesign ist der "Bär mit der eingesetzten Schnauze" mit dem Namen HERMANN verknüpft und hat Geschichte geschrieben. Noch heute ist diese Gestaltungsart das bevorzugte Teddybären-Modell in unserem Hause.

 

The Classic HERMANN Bear with inserted snout
Design Explanation

The "Bear with inserted snout" is a type of model developed by Max Hermann in the 1920s. For this model, the snout consists of a shorter-pile plush than the bear itself. It is cut separately and sewn onto the bear's head part. With this model variant, Max Hermann's Teddy Bears became known and famous. Like hardly any other bear design, the "Bear with the inserted snout" is linked to the name HERMANN and has written history. Still today this design is the preferred Teddy Bear model in our company.

 

 

 

Firma

 

 

Angaben zum Hersteller des Artikels:

 

Hermann-Spielwaren wurde 1920 in Neufang bei Sonneberg von Max Hermann gegründet . Nach dem zweiten Weltkrieg verlegt der Gründer den Sitz des Unternehmens nach Coburg-Cortendorf. Hier ist es noch heute beheimatet.

Das Unternehmen ist einer der ältesten und traditionsreichsten Teddybärenhersteller der Welt. Made in Germany, Fertigung durch hochqualifizierte Fachkräfte liebevoll von Hand, Verwendung nur edelster Materialien und eine umfangreiche, kreative Kollektion zählen zu den Markenzeichen des Coburger Traditionsunternehmens. Gerade die Einzel- und Kleinstserienfertigung ermöglicht Teddybären und Plüschtiere mit einzigartiger Ausstrahlungskraft zu herzustellen. Jeder Teddybär ist für sich ein kleines Meisterwerk und Einzelstück, denn auch in einer Serienfertigung erhält jeder Teddy seinen eigenen Gesichtsausdruck, der seinen ganz persönlichen Charakter prägt.

Wohl auch deshalb wurden die Teddybären aus der Cortendorfer Manufaktur mit internationalen Designauszeichnungen überhäuft, wie der TOBY Award (Oscar der Teddybären), Golden Teddy Award oder dem TED worldwide Award. 

Fachzeitschriften wie „Teddybär und seine Freunde“, „BärReport“, „Teddy & Co“ oder „Teddy Kreativ“ berichten regelmäßig über die neusten Kreationen aus Coburg. Doch nicht nur die Fachpresse ist regelmäßig zu Gast. Das Unternehmen ist bekannt aus einer Vielzahl von TV Berichterstattungen und Nennungen in Zeitschriften wie „Der Spiegel“, „Tina“, Süddeutsche Zeitung“, „The Times“ etc. Alle renommierten Fachbücher widmen den HERMANN-Coburg Teddybären eigene Kapitel, z.B. „The Teddy Bear Encyclopedia“.

Das Unternehmen ist auch heute noch in Familienhand und wird von den Gründerenkeln geleitet.

 

Achtung!
Hochwertiger Sammlerartikel. Dieses Produkt ist kein Spielzeug im Sinne der Spielzeug-Richtlinie (2009/48/EG Anhang I, 2 c + d). Dieser Artikel ist ausschließlich für erwachsene Sammler im Alter von mindestens 14 Jahre bestimmt.

 



Preis:

189,00 EUR

inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

Der Nachkriegsbär von Hermann-Coburg
Der Nachkriegsbär von Hermann-Coburg
Der Nachkriegsbär von Hermann-Coburg